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News Sport Allgemein Events | 29.01.2015
Viel Schnee, ruhige Spiele und wenig Verletzte
Robert Spiegel vom Medical Center zieht Bilanz

An diesem Tag strahlte die Sonne, der Himmel war blau, kaum Wolken. Risikofreudige Nachwuchstalente warteten konzentriert auf das Startkommando, um sich dann mutig ins Tal hinab zu stürzen. Immer eine gute Platzierung, vielleicht sogar eine Medaille im Visier. Dann passierte alles rasend schnell. Der junge Sportler hatte auf der harten Piste die Kontrolle verloren. Bei seinem spektakulären Sturz zertrümmerte sein Helm, er verlor kurz das Bewusstsein.
Verletzt sich ein Athlet während der EYOF-Spiele, läuft eine gut eingespielte Maschinerie an. Mediziner vor Ort informieren die eigens für die Spiele eingerichtete Einsatzzentrale am Fußballstadion. „Wird ein Hubschrauber angefordert, entscheiden wir, in welches Spital der Patient geflogen wird und informieren es im Vorfeld, wer kommt, um was für eine Verletzung es sich handelt, und ob der Verletzte Deutsch spricht“, erklärt Robert Spiegel, verantwortlicher Mediziner im Medical Center. Ist eine Operation unausweichlich, wird das NOC informiert, das eine Begleitperson und manchmal noch einen Dolmetscher schickt. Denn vor einem Eingriff müssen wichtige Formalitäten wie die Bewilligung für die Behandlung unterschrieben werden. 

Entscheidet sich das medizinische Team für eine Behandlung im Medical Center, wird der Patient mit dem Rettungswagen transportiert. Insgesamt 40 Personen gehören während dem EYOF zum medizinischen Team. Dabei arbeiten Ärzte, Physiotherapeuten, Fahrer, Leitstellendisponenten in zwei Schichten. In den gut ausgestatteten Räumen am Fußballstadion wird genäht und gegipst, es werden Wundverletzungen versorgt und mit einem Small Parts Ultraschallgerät können kleine, oberflächlich gelegene Organe untersucht werden. „Wir schätzen hier besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Landeskrankenhaus Feldkirch und dem Sanatorium Schenk“, betont Spiegel.

Zwei Länder als Austragungsorte der Spiele – da muss eine Versorgung gut organisiert sein. Wenn viel Schnee fällt, freut sich Mediziner Spiegel deshalb. Denn dann werden besonders die Risikowettbewerbe etwas weicher. Es kann ganz einfach nicht so schnell gefahren werden. Aus Erfahrung weiß er, dass gerade die jugendliche Zielgruppe bei Neuschnee nicht ganz so draufgängerisch unterwegs ist. Die Bilanz am Ende des EYOF ist beruhigend. 60 Patienten gab es bisher. Die niedrige Zahl ist allerdings trügerisch, denn „fast 80 % haben eigene Teamärzte mit.“



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